Die Rauhnächte – Zeit der Stille und Wandlung

Die Rauhnächte liegen zwischen den Jahren, von der Wintersonnenwende bis zum Dreikönigstag. Sie gelten als eine Zeit außerhalb des gewohnten Rhythmus, ein stiller Übergang zwischen dem Vergangenen und dem Kommenden.

Ihre Wurzeln reichen in alte europäische Traditionen zurück, als man wusste, dass Sonnen- und Mondjahr nicht vollständig zusammenpassen. Diese zwölf Nächte galten als heilig. Man räucherte Haus und Hof, um Altes zu klären, Schutz zu erbitten und Raum für Neues zu öffnen.

In den Rauhnächten wird es leiser. Der Blick richtet sich nach innen, Träume werden intensiver, die innere Stimme hörbarer. Ihre Magie liegt nicht im Außen, sondern in der Tiefe der Stille.

Jede Nacht steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres. Sie schenkt keine festen Vorhersagen, sondern feine Hinweise – für jene, die bereit sind zu lauschen.

Die Rauhnächte laden uns ein, bewusst loszulassen und dem Neuen mit Vertrauen zu begegnen. Eine Zeit, die uns daran erinnert, dass Wandlung in der Stille beginnt.

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